Garten-Bonsai Living-Art

familieGarten-Bonsais sind große beschnittene Einzelgehölze von etwa 1 bis 4 m Höhe.
Wörlein importiert sie direkt aus Japan. Jede Pflanze wird von Wörlein-Fachleuten vor Ort persönlich ausgesucht.

Großgehölze als Miniaturausgaben für Kleingärten zu formen, ist eine Kunst die in Japan seit Jahrhunderten gepflegt wird. Die Schönheit und Majestät alter Bäume, die lange Zeit der rauen Natur standgehalten haben, soll nachempfunden werden.

Japanische Gartenmeister geben ausgesuchten Pflanzen nach dem Vorbild der Natur eine idealisierte Grundform. Durch Jahrzehnte lange Pflege und regelmäßigen Schnitt erhalten die Pflanzen ihren einzigartigen Charakter und ihre Ausdruckskraft.

Die so entstandenen Kleinbäume ermöglichen die Gestaltung auf kleinstem Raum. Der jährliche Rückschnitt der frischen Austriebe erhält auf Dauer Form und Größe der Pflanzen. Sie werden jedoch immer ausdrucksstärker und wertvoller.

Verwendungsmöglichkeiten

Garten-Bonsais sind Pflanzen von hoher Ausdruckskraft, sie sollten daher mit Überlegung platziert werden. Garten-Bonsais brauchen eine ruhige Umgebung und genügend Raum um voll zur Wirkung zu kommen. Reduzierung und ästhetisches Feingefühl bei der Gartenanlage führen zu eindrucksvollen Ergebnissen.

Wörlein Garten-Bonsais können beispielsweise in folgenden Gartensituationen verwendet werden

  • Kleine Gärten, Innenhöfe, Terrassen
  • Eingangssituationen
  • Formale Gärten
  • Fernöstlich inspirierte Anlagen
  • Gärten für moderne Gebäude
  • Alpinum

familieDie Garten-Bonsais können mit starken Blütenfarben kombiniert werden, mit dem weichen Laub von Bambus oder Japanischem Ahorn kontrastieren, oder aus ruhigen grünen Flächen oder modellierten Landschaften herauswachsen.

Bodenvorbereitung

Vor der Pflanzung wertvoller Gehölze, wie den Wörlein Garten-Bonsais, sollte der Boden mit besonderer Sorgfalt vorbereitet werden. Winterharte Garten-Bonsais werden hauptsächlich aus Kiefern (Pinus), Eiben (Taxus) und Wacholder (Juniperus) geformt. Sie wachsen alle gerne in lockeren humosen Böden mit nicht allzu viel Kalk und ohne stehende Nässe.

Bei lehmigen Böden hat sich eine Mischung aus je einem Drittel kalkfreiem Sand, Torf und vorhandenem Oberboden bewährt. Die Zugabe von reichlich organischem Dünger ist sinnvoll, da Torf und Sand keine Nährstoffe enthalten.

Sandige Böden sollten lediglich genügend humose Bestandteile beinhalten. Bei Bedarf sollte organisches Material (Torf, schwarzer Humus, abgelagerter Dung etc.) zugegeben werden.

Bei verdichteten Unterböden sollte eine Hügelpflanzung erfolgen, indem man ein Beet anlegt, das etwas höher ist als der Wurzelballen des Bonsais. Bei Staunässe muss eine Drainage gelegt werden.

Pflanzung

Bei guter Bodenvorbereitung ist die Pflanzung fast ein Kinderspiel. Es sollte lediglich darauf geachtet werden

dass die Pflanze dem Betrachter ihre „Schokoladenseite“ zuwendet
dass der Ballen etwas aus dem Boden heraussteht, da die Pflanze in der Regel noch etwas einsinkt
dass ein Gießring für die Wässerung der Pflanze angelegt wird
Ein Pflanzpfahl zur Befestigung der Pflanze ist in der Regel nicht nötig, da der Wurzelballen im Verhältnis zur Pflanze recht groß ist. Nach dem Pflanzen wird stark gewässert, es darf jedoch kein dauerhafter Sumpf entstehen, denn die Wurzeln können ersticken und faulen.

familiePflege

Für die Pflege ist wenig Aufwand zu erwarten. Nach der Ausformung der Pflanze in der Baumschule sind nur ein bis drei einfache Schnitte pro Jahr nötig, um den Garten-Bonsai in Form zu halten.

Die Umgebung des Bonsais sollte nicht verunkrauten.

Gelegentliches maßvolles Düngen genügt, besonders dann, wenn der Zuwachs oder die Intensität des Blatt- bzw. Nadelgrüns nachlässt.

Bei langen Trockenperioden im Winter (!!!) und im Sommer sollte gründlich gewässert werden.

 
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